eBay mit Michael Atug im Podcast – Community, Kundenumgang und SEO-Tipps

eBay mit Michael Atug im Podcast – Community, Kundenumgang und SEO-Tipps

eBay Podcast
Special Guest – digital Rockstar Michael Atug

 

 

Vor kurzem habe ich mich mal wieder auf den Weg von Köln nach Berlin gemacht, eBay einen kleinen Besuch abgestattet, und einen Podcast mit zwei wunderbaren Frauen aufgenommen. Lisa und Maria, zwei tolle Persönlichkeiten, die ich schon seit mehreren Jahren kenne.

Unsere 3 Top-Themen:

1.) Vorteile von Communitys

2.) Umgang mit (manchmal schwierigen) Kunden

3.) SEO-Tipps für Onlinehändler, oder die, die es werden wollen

 

Mit meiner fast 11.500 Mitgliederstarken Facebook-Gruppe, den „Multichannel Rockstars“, habe ich eine große Community aufgebaut, die sich in allen Fragen rund um das Thema Onlinehandel gegenseitig unterstützt, und jederzeit Erfahrungen und Wissen austauscht. Auch für „Anfängerfragen“ wird keiner in der Luft zerrissen, sondern sehr verständnisvoll mit Antworten versorgt. Bereits seit der Gründung, vor 4 Jahren, habe ich vom ersten Tag an immer Wert auf einen guten Umgang mit- und untereinander gelegt.

Ein großer Pluspunkt den wir Rockstars haben ist, dass wir nicht alleine sind. Gerade heutzutage hat man so viele Fragen, insbesondere mit den umfangreichen Rechten und Pflichten die es mittlerweile zu beachten gibt. Das ist anders, als damals vor ca. 20 Jahren, wo ich mit dem Onlinehandel begann.

 

Schwierige Kunden – die dünne Grenze zwischen einfacher Aggression und wichtigem Feedback

 

Ja, es gibt wirklich schwierige Kunden. Aber wir Händler dürfen nicht vergessen – das ist Teil unseres Jobs. Es gehört schlichtweg zu unserem Geschäft, sich mit unterschiedlichen Kunden auseinanderzusetzen, egal wie die drauf sind.
Die Frage die man sich stellen muss ist eher, willst du dich daran aufhalten? Darüber diskutieren? Oder heißt es einfach: “Mund abwischen und weiter machen“?

Manchmal muss man es auch mal gut sein lassen, denn die Zeit kann man besser nutzen. Da hilft eine Nacht drüber schlafen, oder manchmal auch einfach eine Tasse Kaffee Bedenkzeit.

Ab und zu sollte man aber auch mal die Kunden reflektieren, und überlegen ob man vielleicht selber Schuld an der Situation ist. Eventuell ist das keine aggressive Kritik sondern konstruktives Feedback, welches dein Geschäft verbessern könnte. Gerade dann, wenn mehrere Kunden dieselben Beschwerden haben. Regelmäßig ein Auge drauf werfen, statt mit inszenierter Gelassenheit in die Tasten zu hauen.
Ein weiteres Problem ist, dass die Käufer in ein leeres Feld schreiben, mehr nicht. Die sehen nicht, dass du auch nur ein Mensch bist der sein Bestes gibt, Kinder hat oder ab und zu mal gerne angelt. Viele Kunden sind auch nicht so vertraut mit der Kommunikation per E-Mail, die schreiben dann merkwürdig, aber meinen es vielleicht gar nicht so.

Verkauf das was du kannst, als das was es ist
Es bringt nichts ein Bild oder eine Beschreibung für deinen Artikel zu benutzen die hochwertig aussieht, das Produkt aber in Wahrheit einfach nur Ramsch ist. Verkauf deine Ware auf den Plattformen nicht so, dass sich die Erwartungen des Käufers am Ende nicht erfüllen. Händler müssen ehrlich sein – nur so haben die Kunden realistische Vorstellungen von deinen Artikeln. Dadurch spart man nicht nur Retouren und Diskussionen mit Käufern, sondern am Ende vor allem wieder eins: Zeit.

 

Zeit gesammelt – und jetzt?

 

Ihr wisst selber was man mit gesparter Zeit alles reißen kann. Da wäre beispielsweise das von mir gerne so bezeichnete „Marktplatz SEO“ – die Angebotsoptimierung. Mal die Artikel anschauen die gut laufen, oder auch die die eben nicht so gut laufen. Wie sehen da die Basics aus? Sind die Bilder gut? Ich persönlich feiere sogenannte „Action-Shots“. Der Latthammer der gerade den Nagel aus dem Holz zieht wirkt viel ansprechender, als der Latthammer der einfach nur da rumliegt.

Wichtig ist auch der Titel. Für mich eigentlich sogar das wichtigste überhaupt. Der Kunde muss ganz genau das finden, was er sucht. Es ist sinnlos den Käufer mit guten Schlagwörtern im Titel zu „locken“, dieser das Angebot aber dann wieder verlässt.
Die sogenannte „Bouncerate“ kann sich verheerend auswirken, weil der Marktplatz Algorithmus es einfach hasst und daher gnadenlos abstraft.

Auch mal Synonyme benutzen. Schlagwörter die die Käufer suchen können auch mal umgangssprachlich sein. So nennt der alte Werkstattmeister die Wasserpumpenzange nur „Wapu“ und sucht möglicherweise auch dementsprechend auch nur danach. Die 80 Zeichen die man für den Titel hat sollte man auch immer ausnutzen.

Auch wenn der Algorithmus die Untertitel nicht findet, sind sie in meinen Augen dennoch ein guter Platz für positive Anmerkungen zum Artikel, die dem Käufer zur Kaufentscheidung helfen können. Beispielsweise ein Satz wie „Made in Germany“, der einen bestimmten Qualitätsstandard vermittelt.

Kurze, knackige Artikelbeschreibungen, bei denen der Kunde auf den ersten Blick sieht was Sache ist. Ein dicker Text bringt nichts, wenn da ein Haufen unwichtiger oder übertriebener Sätze drin stehen, und der Überblick dadurch verloren geht.

Artikelmerkmale ausfüllen, die Wörter die damit zu tun haben taggen. Beispielsweise verkaufst du eine Boxershorts, und taggst zusätzlich das Wort „Baumwolle“.

Am Ende kommt es aber auch auf eine Sache an über die kaum jemand spricht. Der Preis – der muss einfach stimmen! Tut er das nicht, verkaufst du auch nichts. Egal wie „geil“ dein SEO ist.
Deshalb kann man ruhig auch mal seine Zeit nutzen und in den Einkauf stecken. Lieferanten nochmal überprüfen oder die aktuellen Preise anpassen.

 

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Ich würde mich sehr über den 👍 nach oben im Youtube-Video freuen wenn es euch gefallen hat.

 

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